Dienstag, September 15, 2015
Dimensionsreduktion kategorialer Daten zur Erzeugung von Themenlandkarten
Die Firma mapegy erzeugt für ihre webbasierte Analyse-und
Visualisierungssoftware mapegy.scout verschiedene Visualisierungen auf
Basis mehrerer Datenquellen wie beispielsweise Patentdaten und
wissenschaftliche Publikationen. Eine der Visualisierungen ist eine Patentlandkarte,
welche auf Grundlage der benutzerabhängigen Eingabe eine Gruppierung der
Patente durchführt (Clusteranalyse) und diese Gruppen auf einer Karte
darstellt (Dimensionsreduktion), so dass ähnliche Patente nahe
zusammenliegen und unterschiedliche weiter auseinander. Dieser Prozess
soll grundlegend überarbeitet werden, damit
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Verschiedene Typen von Dokumenten (auch z.B. News und
wissenschaftliche Publikationen) anhand ihrer Zuordnung zu bestimmten
Kategorien verarbeitet werden können,
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der Prozess besser skalierbar und insgesamt schnellerwird,
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erste Ergebnisse schnell bereitgestellt werden (z.B. durch eine
Vorschau, Vorprozesse oder Sampling),
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ein Ausgabedatenmodell entsteht, das verschiedene Darstellungen im
Front-End möglich macht.
Zur Erzeugung der Themenlandkarten wurde eine GHSOM (Growing
Hierarchical Self-Organizing Map) gewählt, deren einzelne Teilkarten
aus einer Menge von Neuronenmodellen bestehen, die sich an die
Trainingsdaten anpassen und somit Clustering und Dimensionsreduktion
gleichzeitig realisieren.
Kolloqium: 15.09.2015
Betreuer: Dipl.-Inform. Ingo Boersch, Uwe Kuehn, M.Sc. (mapegy GmbH,
Berlin)
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Categories: Abschlussarbeiten, Maschinelles Lernen
Montag, September 14, 2015
Realisierung eines Tic-Tac-Toe-spielenden NAO-Roboters mittels
automatischen Erlernens der Spielstrategie
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung einer Applikation, die einen
NAO-Roboter gegen einen Menschen Tic-Tac-Toe spielen lässt.
Perspektivisch soll auch ein Spiel zwischen NAO-Robotern möglich sein.
Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die geeignete Realisierung eines
Lernvorganges, mit dem die Applikation eine Spielstrategie erlernt,
bspw. mit Reinforcement-Lernen. Der Lernvorgang soll durch die Messung
der Spielstärke evaluiert werden. Wünschenswert ist eine Anzeige der
aktuellen Spielstärke.
Die Applikation soll modular entworfen werden, so dass ein einfacher
Austausch oder Erweiterung von Komponenten ermöglicht wird. Es soll
möglich sein, ein verwandtes Spiel, wie 4x4-Tic-Tac-Toe, umzusetzen, in
dem im Wesentlichen nur die spielabhängigen Anteile (wie Spielregeln,
Situationserkennung, Zugausführung und Testgegner) modifiziert werden.
Die Komponenten Spielsteuerung und Lernmodul sollen möglichst unabhängig
vom konkreten Spiel sein.
Eine Teilaufgabe besteht in der Erkennung der Spielsituation mit Hilfe
der Bildverarbeitung. Die relative Lage des Spielfeldes zum Roboter kann
hierbei als statisch und bekannt vorausgesetzt werden. Sie ist im Rahmen
der Arbeit geeignet zu definieren. Zur Ansteuerung der Aktorik ist eine
sinnvolle, einfache Schnittstelle unter Berücksichtigung der
NAO-Plattform zu realisieren. Die Applikation und Ergebnisse sind in
geeigneter Weise zu evaluieren.
Kolloqium: 14.09.2015
Betreuer: Dipl.-Inform. Ingo Boersch, Prof. Dr.-Ing. Jochen Heinsohn
Download: A1-Poster
Categories: Abschlussarbeiten, AMS-Projekte, Maschinelles Lernen, RobotBuildingLab
Mittwoch, September 09, 2015
Konzeption und Implementierung einer Komponente zur
Ontologie-Evolution für eine Wissensmanagement-Infrastruktur im
Krankenhaus
Die zunehmende Verwendung von Ontologien im klinischen Bereich ist eine
Herausforderung für das Gebiet der Onotologie-Evolution. In
Anwendungsfällen mit eigenständigen Konzeptualisierungen kann es
sinnvoll sein, Ontologien zu verwenden, die durch den Fachexperten
erweiterbar sind und die Möglichkeit bieten, das Wissensmanagement
direkt in die medizinischen Prozesse zu integrieren. Ein Beispiel ist
die Erleichterung der Patientenauswahl für medizinische Studien durch
das Studienpersonal. Dabei soll den Experten die Möglichkeit geboten
werden, ihre Ontologien in einem redaktionellen Prozess selbständig zu
pflegen.
Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption und Realisierung einer
prototypischen Client-Server-Applikation zur Umsetzung von elementaren
Operationen der Ontologie-Evolution als REST-Webservice im Kontext der
„Health Intelligence Plattform“ (HIP) für das Wissensmanagement in
Krankenhäusern.
Kolloqium: 09.09.2015
Betreuer: Dipl.-Inform. Ingo Boersch, Dr. Christian Seebode (ORTEC
medical GmbH)
Download: A1-Poster
Categories: Abschlussarbeiten, Maschinelles Lernen