Freitag, September 28, 2018
Automatisches Generieren von Fingersatz für Klavierpartituren mithilfe
von Machine-Learning
Beim Erlernen des Klavierspielens kann es besonders für Neueinsteiger
problematisch sein, einen guten Fingersatz zu finden. Das Ziel dieser
Arbeit ist, ein Programm zu erstellen, das den Fingersatz für
Klavierpartituren generieren kann.
Diese Aufgabe wurde über die letzten 20 Jahre mehrfach versucht zu
lösen. Die Lösungsansätze basieren meist auf der gleichen Idee und
funktionieren nur bei einfachen Klavierstücken. In dieser Arbeit wurde
deswegen mit einem anderen Lösungsansatz (Machine-Learning) gearbeitet.
Es wurde eine Applikation zur Erzeugung von Fingersatz aus Partituren
mit dem aktuellen Verfahren der bidirektionalen LSTM-Netze konzipiert
und erfolgreich umgesetzt.
Die besondere Schwierigkeit lag in der Komplexität des gewählten
Anwendungsszenarios und den aufwändigen Tests zur Evaluation der
Performanz. Aufwändig deshalb, da es zu einer Partitur mehrere gut
spielbare Fingersätze geben kann, so dass die automatisch erzeugten
Fingersätze durch tatsächliches Spielen bewertet werden müssen.
Kolloqium: 28.09.2018
Betreuer: Prof. Dr. rer. nat. Martin Christof Kindsmüller, Dipl.-Inform.
Ingo Boersch
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Categories: Abschlussarbeiten, Maschinelles Lernen
Montag, September 24, 2018
Multi-staged Deep Learning approach for automatic counting and detecting
banana trees in UAV images using Convolutional Neural Networks
Die Arbeit bearbeitet ein schwieriges Problem bei der automatisierten
Überwachung von Pflanzenzuständen auf Bauernhöfen und Plantagen. Sie
schlägt eine auf Deep Learning basierende Methode vor, um Bananenbäume
auf einer Bananenplantage mittels Drohnenbildern automatisch zu
detektieren und zu zählen. Die Schwierigkeit dieser Aufgabe besteht
darin, dass sich Bananenbaumkronen sehr oft überlappen. Selbst für einen
Menschen ist diese Aufgabe sehr schwierig zu erledigen. Die Aufgabe
zerfällt damit in zwei Teile: Lokalisierung (Detektion) und Zählung.
Zur Lösung dieses Problems wird ein mehrstufiger Ansatz verwendet: ein
Klassifikator erkennt, ob eine ROI eine Bananenbaumkrone enthält, ein
folgender Regressor bestimmt die Koordinaten der Kronenkandidaten in der
ROI. Eine abschließende Aggregation fasst die Baumkronenkandidaten zu
erkannten Baumzentren zusammen. Diese sind zum Schluss die gesuchten
Baumkronen. Die entwickelte Methode wird auf einem Testfall mit
vielversprechenden Ergebnissen evaluiert. Auf diesem Testfall, wo dicht
gepflanzte Bäume stehen, erreicht das Modell ein Margin- Of-Error von
0.0821. Dies entspricht einer Güte von 91.79% bei der Zählungsaufgabe.
Hervorzuheben ist der geringe durchschnittliche Abstandsfehler von etwa
43 cm bei der Lokalisierungsaufgabe.
Kolloqium: 24.09.2018
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Sven Buchholz, Dipl.-Inform. Ingo Boersch, Jan
Vogt (Orca Geo Services GmbH, Brandenburg)
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Categories: Abschlussarbeiten, Maschinelles Lernen