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FLL-Coachtreffen am 18.4.2011 - Einladung

Donnerstag, März 24, 2011

HANDS on TECHNOLOGY e.V. und die FLL-Region Brandenburg via Prof. Dr. Jochen Heinsohn und Ingo Boersch organisieren ein Treffen der FLL-Coaches zum aktuellen Stand des Bildungsprogrammes FIRST LEGO League (FLL) am 18.4.2011 an der Fachhochschule Brandenburg.

Ziel des FLL Coachtreffens ist es, mit Ihnen über positive und negative Aspekte von FLL ins Gespräch zu kommen und persönlich einen Überblick über Ihre Ansichten und Vorschläge zu erhalten, um sie für eine Verbesserung des FLL Programms direkt in die kommende Wettbewerbssaison einfließen zu lassen.

Wenn Sie am FLL Coachtreffen am 18.04.2011 in Brandenburg teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 31.3.2011 an unter ssch@hands-on-technology.de. Gern können Sie uns Themenvorschläge für das Treffen zusenden.

Anbei alle wichtigen Informationen zum Coachtreffen in Brandenburg in Kürze:

Wann: 18.04.2011

Beginn: 14.00 Uhr

Dauer: ca. 2-3h

Wo: Fachhochschule Brandenburg, Informatikzentrum, Magdeburger Str. 50, 14770 Brandenburg/Havel

Themen: Verbesserung der Vorbereitung auf FLL, Welche Dokumente sind wichtig und welche sind störend?, Verbesserung Bewertung (Jury)

Categories: LEGO League

Diplomarbeit von Robert Müller

Montag, März 14, 2011

Konzeption eines autonomen Segelboots und Realisierung eines Reaktions-Prototyps

Ziel der Arbeit ist der Entwurf eines autonomen Segelbootes und die Erstellung eines ersten Reaktionsprotypen. Die besondere Schwierigkeit des Themas liegt in der Vielzahl zu treffender missionskritischer Einzelentscheidungen, die ein Verständnis des Gesamtsystems als autonomer Roboter voraussetzt.

Eine Anforderungsanalyse soll zeigen, welche Komponenten für ein autonomes Agieren eines Segelboots notwendig sind und wie sie in das Gesamtsystem eingegliedert werden. Dabei ist eine sorgfältige Auswahl der Komponenten zu treffen, wobei besonderes Augenmerk auf Kriterien wie zum Beispiel Platzbedarf, Gewicht oder Stromverbrauch gelegt wird, da in diesen Bereichen Beschränkungen mit der Verwendung eines Segelboots einher gehen. Nachfolgend muss jede Komponente einzeln auf ihre Funktionalität getestet werden. Bei den der Sensorik oder Aktorik angehörenden Bauteilen muss sichergestellt sein, dass über eine Schnittstelle auf die zur Verfügung gestellten Messwerte zugegriffen bzw. Steuerbefehle an sie übergeben werden können. Anschließend sollen alle Komponenten in geeigneter Form miteinander verbunden und im Segelboot untergebracht werden, wobei auf Wechselwirkungen zu achten ist, welche die Komponenten in ihrer Funktion einschränken könnten.

Wichtig ist außerdem die Realisierung einer hardwarebasierten Fallback-Möglichkeit, sodass im Notfall eingegriffen werden kann und von autonomer zu manueller Steuerung gewechselt werden kann. Schließlich soll es ein zentral im Hauptcontroller ausgeführtes Programm ermöglichen, alle von den Sensoren gelieferten Messwerte abzufragen und auszugeben, Steuerbefehle an die Aktoren zu senden und auf eventuelle Eingaben eines Benutzers zu reagieren.

Kolloquium: 11.03.2011

Betreuer: Prof. Dr. Jochen Heinsohn, Dipl.-Inform. Ingo Boersch

Download: A1-Poster, Diplomarbeit  

Categories: Abschlussarbeiten, AKSEN, AMS-Projekte, RobotBuildingLab

Stapellauf des autonomen Segelbootes

Dienstag, März 01, 2011

Am ersten März haben wir einen ersten Stapellauf des autonomen Segelboots unternommen. Die Suche nach einer geeigneten Uferstelle war schwierig, da die Wasserflächen ohne Strömung noch ein vereistes Ufer aufwiesen. Wir fanden am Jungfernsteig in Brandenburg einen Ort mit geringer Strömung, einem gut zugänglichen Steg und diversen Auffangmöglichkeiten für ein flüchtendes Boot.

Mehr Fotos

Folgendes sollte getestet werden:

1. Handlebarkeit:

  1. Transport
  2. Inbetriebnahme am Wasser (Segelaufbau, Elektronikeinbau, etc.)

2. Generelle Anforderungen:

  1. Schwimmfähigkeit
  2. Wasserdichtigkeit
  3. Schlagseite

3. Funktionalität Fernsteuerung:

  1. Steuerbarkeit der Aktorik
  2. Boot damit navigierbar?
  3. Reichweite

4. Funktionalität WLAN:

  1. Ad-Hoc-Verbindung realisierbar
  2. Reichweite

5. Programm manueller Modus:

  1. Sensorwerte anzeigen
  2. Werte plausibel
  3. Aktoren tatsächlich ohne Funktion?

6. Programm autonomer Modus:

  1. Steuerbarkeit der Aktorik
  2. Umschalten zwischen den Modi

Packliste:

  • Akkus (Ersatz für Boot und Fernbedienung)
  • Fernbedienung
  • Beide Deckel
  • Werkzeug
  • Echolot und Funkmodul? 2.Kompass?
  • Seil, Kamera, Angel, Auftriebskörper zur Markierung beim Versinken
  • Ersatzteile?

Wir waren auf alles vorbereitet, sogar eine Befestigungsleine zum Zurückholen war dabei. Transport und Inbetriebnahme erfolgten problemlos, der Fernsteuerungstest an Land war erfolgreich. Das Boot konnte einfach zu Wasser gelassen werden und wurde sofort von Wind (stromab) und Strömung erfasst. Zwei Probleme entstanden: zum Einen funktionierte der Flautenschieber nicht - das Boot war also nur zu segeln, andererseits hing das Boot durch Wind und Strom fest in der Leine. Mit der Leine holten wir das Boot wieder ein. Der Nachweis der Steuerbarkeit bleibt also noch offen.

Fazit: alle Punkte erfolgreich, nur 3.2. noch offen

Tester: R. Müller, J. Heinsohn, I. Boersch

Categories: AMS-Projekte, RobotBuildingLab